NEUIGKEITEN

Unabhängiges Tutorienprojekt

Tutorien im Sinne des unabhängigen Tutorienprojekts sind selbstorganisierte Treffen im Hochschul-Kontext, die nicht Teil von Lehrplänen sind und die freiwillig besucht werden können. Grundsätzlich werden zwei Arten von Tutorien unterschieden: AnfängerInnen- und Thementutorien. Grundsätzlich können alle, die Lust haben, eine Projektgruppe gründen und Tutorien anbieten.

AnfängerInnen-Tutorien werden von höhersemestrigen Studierenden speziell für StudienanfängerInnen organisiert, um ihre Sozialisation an der Uni/FH/PH zu erleichtern und einen Rahmen zu bieten, das Studium kritisch zu reflektieren. Im Tutorium können organisatorische und inhaltliche Fragen besprochen werden, es kann kritisch über das Studierendenleben nachgedacht werden, gemeinsam Texte gelesen und Filme geschaut werden, politische Fragen diskutiert und Ideen geschmiedet werden, gemeinsam gespielt, gestrickt, gekocht oder Partys besucht werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten, ein AnfängerInnentutorium zu gestalten – was gemacht wird, können die TutorInnen zusammen mit ihren TeilnehmerInnen entscheiden.

Thementutorien sind Tutorien zu bestimmten Themen, die im Sinne des emanzipatorischen Anspruchs des Tutorienprojekts bedeutsam sind. An Thementutorien können alle Studierenden teilnehmen, die sich für das jeweilige Thema interessieren. Derzeit gibt es beispielsweise Gendertutorien, antirassistische und antifaschistische Tutorien, (pro)feministische Frauen*- und Männer*-Tutorien, HomoBiTransInterQueer-Tutorien, Prekariatstutorien und kritische Schreibseminare.

 



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